Qualitative Auswertung von Social-Media Daten

Inhalt

Social-Media-Daten bieten einen umfangreichen Datenkorpus an, der auch in der Sozialforschung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Online getätigte Postings können gezielt zur Meinungsbildung in der Gesellschaft beitragen. Neben neueren Berufszweigen, wie InfluenzerInnen, die sich dieser Meinungsbildung bewusst widmen, tragen Social-Media Daten auch in der Politik dazu bei z.B. potentielle WählerInnen anzusprechen. So ist es nicht mehr ungewöhnlich, dass auch Wahlkämpfe über Twitter, Instagram oder Facebook durchgeführt werden. Es ist ein vielschichtiger, aber auch komplexer Bereich, der sich sowohl quantitativ, als auch qualitativ intensiv beleuchten lässt.

Der Workshop stellt eine Möglichkeit der Analyse von Social-Media-Daten vor und fokussiert das spezifische Vorgehen in Form eines diskursanalytischen Ansatzes. Dabei werden zuvor Besonderheiten der Datengrundlage "Social-Media" diskutiert und aufgezeigt welche Art von Erkenntnisinteresse wie beantwortet werden kann. Forschungspraktisch wird im Zuge dessen die kritische Diskursanalyse vorgestellt und anschließend praktisch am Datenmaterial eingeübt. Abschließend werden datenschutzrechtliche Grundlagen erklärt und Möglichkeiten zur Anonymiserung aufgezeigt.

  • Vorstellung der Besonderheiten von Social Media Daten
  • Vorstellung von Varianten zur Datenerhebung
  • Vorstellung der Samplingverfahren
  • Methodologische Einführung in die kritische Diskursanalyse
  • Durchführung einer Struktur- und Feinanalyse
  • Forschungsethische und datenschutzrechtliche Grundlagen

ZIELGRUPPE

Bachelor- und Master-Studierende aller Studiengänge; eine Zulassung von Promovierenden, Mitarbeitern oder externen Personen ist nicht möglich.

Leitung

Yvonne Kohlbrunn

Termine

  • 26.06.2020

    Beginn: 09:00 Uhr, Ende: 13:00 Uhr

    Videokonferenz

Anmeldung