Veranstaltungsdetails
Was geht mit ... Netzwerkanalyse?
In einem Netzwerk können wir abbilden, wie verschiedene Untersuchungseinheiten zueinander stehen – wer hat Verbindungen mit wem?
Diese einfache Idee, Beziehungen abbilden zu können, lässt sich auf erstaunlich viele Anwendungsfälle übertragen – ob kommunikative Beziehungen in sozialen Netzwerken, die Beziehungen von Figuren in Literatur oder Filmen oder das Abbilden komplexer Firmengeflechte. Auch qualitative Merkmale von Beziehungen können berücksichtigt werden, was das Anwendungsfeld weiter vergrößert („welcher Fußballverein hat gegen wen gewonnen/verloren“, „wer liket/kommentiert/teilt wessen Posts in einem sozialen Netzwerk?“).
Methoden der Netzwerkanalyse ermöglichen es, solche Daten zu visualisieren, strukturelle Merkmale der Netzwerke zu beschreiben und z.B. Teilgruppen zu identifizieren, die besonders eng miteinander verbunden sind.
In diesem Zoom-Workshop erarbeiten wir die wichtigsten Grundideen der Netzwerkanalyse anhand von konkreten Beispielen aus der Forschung. Ein Schwerpunkt liegt auf den Konzepten, mit denen die Netzwerkanalyse die Struktur von Netzwerken beschreibt. Was soll ich mir unter „Transitivität“, „Zentralität“ oder „Betweenness“ vorstellen, und was wird damit inhaltlich eigentlich jeweils beschrieben?
Nach der kurzen Einführung in die Methode und ihre wichtigsten Konzepte besteht Gelegenheit die Anwendung netzwerkanalytischer Methoden auf eigene Forschungsfragen in der Gruppe zu diskutieren.
Leitung
Sebastian Gerhartz
Termine
Mittwoch, 03.06.2026 14:30 bis 16:00 Uhr
Online
Anmeldung
Bitte melden Sie sich in eCampus für die Veranstaltung an.