Veranstaltungsdetails
Was geht mit ... Geodatenanalyse?
Viele Daten haben einen räumlichen Bezug, denn ob Gesundheitsdaten, Umweltmessungen, Umfrageergebnisse oder historische Quellen: Sobald Informationen mit einem Ort verknüpft sind, eröffnet die Geodatenanalyse ganz neue Perspektiven auf Muster, Zusammenhänge und Prozesse, die in klassischen Auswertungen oft verborgen bleiben.
Aber was sind Geodaten eigentlich? Woher kommen sie? Und was kann man damit anfangen?
In diesem 60-minütigen Input verschaffen wir uns einen kompakten Überblick über das Feld der Geodatenanalyse – bewusst interdisziplinär und ohne Vorkenntnisse vorauszusetzen. Wir schauen uns an, welche Arten von Geodaten es gibt (Vektor, Raster, Attribute), woher sie stammen (Fernerkundung, amtliche Quellen, OpenStreetMap, Sensoren), und welche Kernkonzepte man kennen sollte. Anhand von Anwendungsbeispielen aus Bereichen wie Klimaforschung, Stadtplanung, Epidemiologie und Sozialwissenschaften wird deutlich, wie vielseitig Geodatenanalyse eingesetzt werden kann. Abschließend werfen wir einen Blick auf aktuelle Trends wie GeoAI, digitale Zwillinge und Cloud-native Geodatenverarbeitung.
Zielgruppe
Dieser Workshop könnte für Sie sein, …
- wenn Sie sich fragen, was eigentlich hinter Begriffen wie „GIS", „Geodaten" oder „räumliche Analyse" steckt
- wenn Sie in Ihrem Fach mit Daten arbeiten, die einen Ortsbezug haben (oder haben könnten), und wissen möchten, welche Analysemöglichkeiten das eröffnet
- wenn Sie herausfinden wollen, ob Geodatenanalyse ein spannendes Werkzeug für Ihre eigene Forschung, Seminar- oder Abschlussarbeit sein könnte
- wenn Sie neugierig auf ein Methodenfeld sind, das Statistik, Informatik und Fachwissen auf eine besondere Weise verbindet.
Leitung
Daniel Weller
Termine
Mittwoch, 01.07.2026 14:30 bis 16:00 Uhr
Online
Anmeldung
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